Final Fantasy X

Final Fantasy X
Entwickler
Squaresoft
Genre
Rollenspiel
Veröffentlichungen
Japan: 19. Juli 2001
USA: 17. Dezember 2001
Australien: 17. Mai 2002
Europa: 24. Mai 2002
Plattformen
Playstation 2
Verfügbare Spielmodi
Einzelspieler
Medien
1 DVD
Verfügbar in folgenden Sprachen
Japanisch, Englisch, Deutsch
Altersfreigabe
USK Pegi

Final Fantasy X erschien erstmals 2001 in Japan. Der zehnte Teil der Final Fantasy-Reihe ist der erste, der für die PlayStation 2 entwickelt wurde. Die Handlung dieses Rollenspiels dreht sich um die Reise von Tidus und Yuna, die Sin beseitigen wollen, der gewissermaßen das Übel in der Welt von Spira darstellt. Dabei wird Tidus mit zahlreichen Eindrücken der ihm bisher fremden Welt und auch seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Final Fantasy X wartete erstmals mit eingesprochenen Dialogen auf, anstelle der scrollenden Textboxen aus frühreren Teilen. Als Konsequenz kann man aber von den Charakteren nur noch Tidus’ Namen frei wählen, der dafür im ganzen Spiel kein einziges Mal ausgesprochen wird.

Inhaltsverzeichnis

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Handlung

Charaktere

  • Tidus: Der Protagonist des Spieles. In seiner Heimat Zanarkand ist er ist ein Blitzballstar und Sohn des Blitzballspielers Jekkt, der vor 10 Jahren verschwand.
  • Yuna: Ein 17-jähriges Medium aus Bevelle, die als einzige die Fähigkeit besitzt, Bestia zu beschwören.
  • Kimahri Ronso: Er wurde von den Ronso ausgestoßen, da er nur ein abgebrochenes Horn besitzt. Kimahri ist eine der Leibwachen von Yuna.
  • Wakka: Ein sympatischer Blitzballspieler der Besaid Aurochs und Anhänger von Yevon. Yuna und Lulu kennt er bereits aus seiner Kindheit.
  • Lulu: Eine zynische Person, die es allerdings meist gut meint. Lulu behandelt Yuna wie ihre Schwester.
  • Auron: Ein mysteriös wirkender Krieger, der wenig über sich erzählt. Er ist mit einem Breitschwert bewaffnet.
  • Rikku: Eine 15-jährige Al Bhed, die sich gut mit Maschina auskennt.

Spiritualität und Metaphysik

Das Abyssum, die Ruhestätte der Illumina
Das Abyssum, die Ruhestätte der Illumina

Ein grundlegendes metaphysisches Element im „Final-Fantasy-X-Universum“ sind die Illumina, umherziehende Schwärme Lebensenergie von gerade Verstorbenen. Wenn diese nicht besegnet werden, verwandeln sich einige in gefährliche „Monster“, aber werden, sobald man sie besiegt, wieder zu Illumina. Die Mehrheit der Gegner in Final Fantasy X sind genau diese Art von Kreaturen. Es kann aber auch dazu kommen, dass die Verstorbenen den Willen besitzen um als „Leibloser“ praktisch am Leben zu bleiben und weiterhin physisch zu existieren. Diese „Leiblosen“ unterscheiden sich im Äußeren nicht von den anderen Lebenden in Spira.

Eine der Aufgaben eines Mediums ist es, die umherirrenden Illumina zu ihrem letzten Ruheplatz, einem mystischen, von den Guado bewachten Gebiet namens Abyssum, zu geleiten. Dazu führen sie ein Ritual auf, das als „Besegnung“ bekannt ist. Eine andere wichtige Aufgabe der Media ist, Bestia zu beschwören, magische Kreaturen, die entstanden, als Menschen ihr Leben opferten, damit ihre Seelen in Steinstatuen eingeschlossen und sie zu Asthra wurden. Asthra gewähren den Media die Fähigkeit, die Bestias, welche als „Träume der Asthra“ bezeichnet werden, zu beschwören. Die wohl wichtigste Aufgabe eines Mediums ist es, Sin zu besiegen, ein gigantisches Monster, das Spira seit 1000 Jahren heimsucht und ganze Städte und Armeen mit Leichtigkeit ausradieren kann.

Die menschliche Bevölkerung Spiras ist sehr religiös und zentriert rund um die Tempel Yevons, eine 1000 Jahre alte Kirche, welche enormen Einfluss errungen hat. Die Anhänger halten Sin für eine Strafe, die den Lebewesen auferlegt wurde, da sie Maschina (Maschinen) einsetzten und verbieten deshalb fortschrittliche Technologien. Das Volk der Al Bhed ist deshalb bei den Menschen Spiras verhasst, denn diese entwickeln und nutzen Maschina ausgiebig. Im Verlauf des Spiels wird enthüllt, dass die Hohen Priester, im Spiel „Primas“, korrupt sind und selber Maschinas einsetzen.

Die Media begeben sich auf eine Pilgerreise um Bestia zu „sammeln“ und damit auch ihre Mächte und Fähigkeiten. Sie werden von einer Leibgarde begleitet, welche die Aufgabe hat, das Medium zu schützen und zu unterstützen. Die Reise endet in den heiligen Ruinen von Zanarkand, wo Media ihre Hohe Beschwörung erhalten, die einzige Macht, die in der Lage ist, Sin zu besiegen. Gegen Ende des Spiels erfährt man, dass die Bestia für die Hohe Beschwörung aus jemandem erschaffen wird, der dem Medium nahe steht. Das bedeutet, dass ein Leibgardist jedes Mediums, das Sin besiegen will, sein eigenes Leben opfern muss. Die Verwendung der Hohen Beschwörung gegen Sin kostet außerdem dem Medium selbst das Leben. Allerdings ist auch diese Maßnahme nicht von Dauer, nach zehn Jahren des Friedens, genannt „die Stille Zeit“, wird Sin wiedergeboren und terrorisiert Spira von Neuem.

Grafik

Das Spiel nutzt die technischen Möglichkeiten der neuen Hardware, indem die vorgerenderten Hintergründe aus früheren Teilen nun in Echtzeit berechtneten, dreidimensionalen Umgebungen gewichen sind. Ein paar kleine Ausnahmen gibt es noch, v.a. im Inneren von Gebäuden, aber das fällt kaum ins Gewicht.

Weitere grafische Neuerungen waren die große Palette an realistischen Gesichtsausdrücken, aufwändigere Licht- und Schatteneffekte und eine wesentlich größere Anzahl an Polygonen, die stets flüssig dargestellt werden. Zusammen mit dem detaillierten, farbenfrohen Design der Spielwelt ergibt sich ein sehr atmosphärisches Gesamtbild.

Leider müssen sich europäische Spieler mit einer schlechten PAL-Anpassung zufriedengeben: Die Spielgeschwindigkeit ist langsamer und auf 4:3-Bildschirmen muss man mit dicken Balken leben, wobei das Bild leicht gestaucht ist („Pfannkuchengesichter“).

Kampfsystem

Das Active Time Battle-System (kurz ATB), das in den vorangegengenen Teilen zum Einsatz kam, wich dem Conditional Turn-Based Battle-System (CTB), das nun rundenbasiert abläuft und bei jedem Zug des Spielers pausiert. Die Anzahl und Reihenfolge der Züge wird von den Statuswerten (Geschick) und den Aktionen der Charaktere bestimmt. Eine Zeitleiste zeigt die aktuelle Abfolge der Züge an und hilft bei der Planung der Aktionen.

Es nehmen immer drei Charaktere am Kampf teil, wobei diese jederzeit durch die Charaktere in der Reserve ausgetauscht werden dürfen, ohne einen Zug zu verbrauchen.

Obwohl der Spieler eine gewisse Freiheit bei der Entwicklung hat, haben die Charaktere großteils individuelle Aufgaben und Fähigkeiten: Wakka z.B. kann mit seinem Ball fliegende Gegner mit Leichtigkeit abschießen, Auron kann schwere Rüstungen durchschlagen, und Lulu ist die Schwarzmagierin der Truppe. Ohne den passenden Charakter ist es oft schwer, einen bestimmten Gegnertyp zu besiegen.

Im Großen und Ganzen erfordert das neue Kampfsystem nun mehr Planung und taktische Vorgehensweise vom Spieler.

Trivia

Final Fantasy X wurde im Jahr 2006 von den Lesern des japanischen Magazins Famitsu zum besten Spiel aller Zeiten gewählt.

 
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